28.05.18
Infrastruktur

Bereits im alten Rom wurde die Wasserversorgung mit ausgeklügelten Leitungssystemen sichergestellt. Das Wasser wurde oft über Wasserbrücken, sogenannte Aquädukte geführt. Der Unterhalt dieser Bauwerke war äusserst wichtig und wurde von den Römern stets hochgehalten. 

Es ist sehr vernünftig, seine Infrastruktur nicht zu vernachlässigen. Blicken wir mal über den Atlantik: Gemäss der Nachrichtensendung „10vor10“ sehen wir Schlaglöcher in den Strassen, bröckelnde Brücken, geborstene Wasserleitungsrohre. Diese Bilder stammen aber nicht aus einem Drittweltland, sondern aus den USA. Sie haben den grossen Sanierungsbedarf im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gezeigt. Der Beitrag hat gleichzeitig verdeutlicht, wie wichtig es ist, permanent in den Unterhalt zu investieren. Gemäss World Economic Forum (WEF)-Report belegen die USA heute den zehnten Platz. 15 Jahre zuvor lagen sie noch auf dem fünften Rang. Die Schweiz liegt gemäss diesem WEF-Report auf dem sechsten Platz. Dies zeigt, dass dem systematischen Werterhalt grosses Gewicht beigemessen werden muss.

Am 4. März 2018 haben die Stimmberechtigten an der Urne einen Kredit von fast 2 Millionen Franken für die Sanierung der Werkleitungen und der Strassen im Gebiet Kleinfeldli, Bänacker und Neumatt bewilligt. An der Gemeindeversammlung sind doch einige Projekte zu behandeln, welche die Erneuerung von Infrastrukturanlagen betreffen. Sei es die Sanierung von Strassen und Plätzen, von Wasser-, Abwasser- und Elektrizitätsinstallationen oder Verbesserungen für die Umwelt. Die Kommissionen und der Gemeinderat sind darauf bedacht, diese wichtigen Anlagen vernünftig zu unterhalten. Die Kosten dieser Sanierungen sind oft ziemlich hoch. Wir sind uns aber in der Schweiz gewöhnt, dass wenn etwas gebaut wird, das auch solide und langfristig Bestand haben muss. Das kostet natürlich etwas, dafür ist die Sache danach für Jahre erledigt. Bei Tiefbauarbeiten, gerade bei Leitungssanierungen, sehen wir nach Abschluss der Bauarbeiten nicht viel. Die neuen Leitungen sind im Boden verschwunden. Jedoch neue Strassenanlagen und Plätze bleiben für das Auge sichtbar. 

Ich freue mich, darf der Gemeinderat den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 31. Mai 2018 Infrastrukturprojekte vorlegen, welche zum Teil eine recht lange Vorbereitungszeit hatten und es nun Zeit ist, darüber abzustimmen. Können diese schliesslich ausgeführt werden, ist wieder ein erheblicher Schritt getan, unsere Madiswiler Infrastruktur zu erhalten. Es ist also nicht so, dass man, wie ich schon oft gehört habe „Gäld verlochet“! Jeder von uns will täglich Elektrizität aus der Steckdose, Frischwasser vom Hahn und das Schmutzwasser sollte ungehindert abfliessen. Umso mehr hoffe ich, dass den Geschäften zugestimmt wird. Die Probleme von heute dürfen nicht der nächsten Generation überlassen werden.
Andreas Hasler, Gemeindeschreiber

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