22.07.15
Wasserentnahme-Bewilligung für landwirtschaftliche Bewässerung

Jede Wasserentnahme aus einem Bach benötigt eine Bewilligung durch die zuständige Gemeinde!

Damit Fliessgewässer ihre natürliche Funktion erfüllen und die am Wasser bereits bestehenden Recht sowie die Interessen der Unterlieger gewahrt werden können, braucht es unterhalb von Wasserentnahmen ausreichend Wasser in den Fluss- und Bachbetten - die sogenannte Dotierwassermenge.


Jede Wasserentnahme aus einem Oberflächengewässer bedarf bei zeitweiser Wasserentnahme ohne feste Einrichtung einer Bewilligung der Gemeinde (Art. 8 des Wassernutzungsgesetzes vom 23. November 1997 (WNG) sowie der Verordnung über Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern vom 20. März
1991 (VWO) oder für jede weitergehende Nutzung einer Konzession des Kantons (Art. 9 WNG).

Für die Wasserentnahme aus mittleren Bächen können die Gemeinden Bewilligungen erteilen mit der Auflage, dass die Dotierwassermenge jederzeit eingehalten werden muss.


An "Pegelgewässern", die häufig für die landwirtschaftliche Bewässerung genutzt werden, bestehen Pegellatten mit roten Markierungen, die die Entnahmegrenze angeben. Fällt die Abflussmenge unter die Unterkante der roten Markierung, darf kein Wasser mehr entnommen werden.

 

Wasserstände und weitere Informationen zur Wassernutzung finden Sie hier.

 

Hier gelangen Sie zum Wasserentnahme-Gesuch. Wir bitten Sie, das Formular, zusammen mit einem Kartenausschnit (1:25'000) mit Eintrag der Entnahmestelle bei uns einzureichen.

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